Ein gutes Kämpferherz schlägt nicht mehr
Am 29. Januar 2026 verstarb überraschend unser langjähriges und sehr geschätztes Vereinsmitglied Stefan Kollmar, er wurde nur 52 Jahre alt. Davon war er fast drei Jahrzehnte an unserer Seite.
Wer ihn erlebt hat, weiß: Stefan war ein überaus angenehmer Trainingspartner - mit Energie, aber immer umsichtig. Jedes Training mit ihm war ein Gewinn - konzentriert und doch mit Heiterkeit. Das Leben hatte ihm schon früh so manche Widrigkeiten auferlegt, ihn wiederholt herausgefordert. Aber Klagen, großes Aufhebens - das war nie seine Sache. Nein, fest geerdet hatte er mit einem verschmitztem Lachen seine gute Laune immer mit auf die Matte gebracht.
Stefans Herzensangelegenheit war das Training unserer Kinder und Jugendlichen. Dieses hatte er mit Einsatz und Hingabe über viele Jahre durchgeführt. Unzählige Samstage, teilweise zwei Einheiten nacheinander, hatte er dafür verlässlich auf der Matte verbracht. Vom Aufwärmspiel zur Fuß-Technik, vorbei am Bodenkampf, weiter über lustige Fragen bis zur Prüfungs-Einstimmung war er unserer Jugend ein vertrauensvoller Trainer und Betreuer mit Humor und Respekt.
Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinaus gibt, geht nicht verloren
Das passt auch für Stefan. Er hat den Kindern weit mehr mitgegeben, als das Erfolgserlebnis einen Hüftwurf oder Hebel zu erlernen. Unauffällig, ohne jede Erhebung, aber mit ehrlicher Sympathie, hatte Stefan auch Werte und gutes Miteinander im Blick, welche die Kinder aus dem Dojo mitgenommen und in ihren Alltag getragen haben. Wer die Halle betrat, spürte wie sehr die Kinder ihren Stefan mochten und die Eltern ihn schätzten.
Lieber Stefan, das bleibt, Du bleibst unvergessen.